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Journalismus und Wetterphänomene

Liebe Journalistinnen und Journalistinnen,

ob Meteorologe oder Journalist, unsere Ethik und unsere Aufgabe überschneidet sich durchaus, denn auch wir versuchen nach bestem Wissen und Gewissen Vorhersagen zu verfassen, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Wir haben die tägliche Herausforderung, aus hochkomplexen Daten eine für Laien verständliche Vorhersage zu basteln, in vielen Fällen mit einer deutlichen Zeichenbeschränkung oder Zeitbeschränkung versehen. Genauso wie Journalistinnen einen Text oder ein Interview kürzen müssen.

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Wie seriös sind Trends?

Aus aktuellem Anlass beleuchte ich die Trendprognosen näher, die man häufig in Fernsehwetterberichten, manchmal auch in Zeitungen oder direkt an der Quelle, in den Wetterkarten, findet.

Vorab: Es gibt kein Zauberwettermodell, das immer richtig liegt. Es gibt alleine in Österreich vier (teil)staatliche Wetterdienste sowie mehrere private Wetterdienste. Jeder Wetterdienst benutzt andere Modelle, manche bevorzugen ein bestimmte Modell, andere mitteln durch. Das hängt auch von der Wettereigenschaft ab, die man vorherzusagen hat, und von dem Zieltermin, denn nicht alle Wettermodelle rechnen über 10 Tage hinaus. 

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