Wanderwetter

Inhalt

Vorwort

Seit 2004 bin ich in meiner Eigenschaft als Wetterkundler am Berg unterwegs, seit 2010 regelmäßig und seit 2012 zu jeder Jahreszeit. Je häufiger ich unterwegs bin, desto häufiger werden auch brenzlige Situationen. Ich würde mich im Allgemeinen als einen sehr vorsichtigen, manchmal vielleicht zu ängstlichen Bergwanderer bezeichnen, der lieber eine Tour umplant oder absagt als bei drohenden Gewittern unterwegs zu sein. Es stimmt, dass in den wenigsten Fällen wirklich etwas passiert. Von 1990-2000 gab es in Österreich 51 Unfälle mit Blitzschlag, davon endeten 6 tödlich (Quelle).

In diesem Leitfaden möchte ich ausschließlich auf Gewittergefahren beim Wandern und Bergsteigen eingehen. Für allgemeine Wettergefahren gibt es die anderen Kapitel, aber auch ausreichend Information in entsprechendem Kontext mit Bergwetter.

1. Bei der Planung von Touren ...

Wetterberichte, Profikarten

2. Vor dem Weggehen

Webcams, mittelhohe Wolken

3. Beim Gehen

Himmelsbild, mittelhohe Wolken, Eisschirme, Windsprung, einfallender Nebel, Knistern/sich aufstellende Haare

4. Welche Auswirkungen sind für den Wanderer am gefährlichsten?

Blitzschlag, Starkregen, schlechte Sicht, Sturm, Hagel (terrainabhängig)

5. Beispiele für das Erkennen charakteristischer Wolkenarten

15-16.8.10 (Haller Mauern)

11-12.8.11 (Zillertaler Alpen)

18.8.11 (Schneeberg)

22.8.12 (Gutensteiner Alpen)

26-27.7.13 (Tuxer Alpen)

13.9.13 (Seckauer Tauern)

24.5.14 (Dunkelsteinerwald)

23.7.14 (Wienerwald)

20.9.14 (Wechsel)

13.4.16 (Wienerwald)

16.4.16 (Gutensteiner Alpen)

7.5.16 (OÖ Voralpen)

26-27.5.16 (Nordtirol)

18.6.16 (Bernsteiner Hügelland)

24.6.16 (Rottenmanner Tauern)

30.6.16 (Wienerwald, unklar)

5.7.16 (Wachau, tricky)

 

 

6. Ausnahmefälle

sehr dunstig, Saharastaub, nur tiefe Wolken (Quellwolken), Windsprung signalisiert nur bodennahe Stabilisierung, Nebel (in Quellwolken, keine Sicht zum Himmel)

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